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Energiespar-ProjektSchülerinnen und Schüler erkunden mit Messgeräten ihr Schulgebäude, suchen gemeinsam mit Schulhausverwaltern und Lehrern nach Energielecks, texten Infos für Mitschüler und entwerfen Plakate: Die vielfältigen Aktionen an den Frankfurter Schulen belegen, dass Energiesparen Spaß macht und dass sich Grundschulen wie weiterführende Schulen hervorragend dazu eignen, das Energie-Projekt in den Unterricht einzubinden. |
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ProjekthintergrundDie Stadt Frankfurt am Main hat sich als Mitglied des Klima-Bündnisses der europäischen Städte das Ziel gesetzt, die Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2010 um 50% zu reduzieren und damit ihren Beitrag zum Schutz des Weltklimas zu leisten. Erfahrungen zeigen, dass allein durch eine sorgfältigere Bedienung der Anlagen und bewußteres Nutzerverhalten der Energie- und Wasserverbrauch zwischen 5 bis 15% reduziert werden. Zur Senkung des Verbrauchs in städtischen Liegenschaften hat der Magistrat deshalb auch eine Erfolgsbeteiligung für die Nutzer beschlossen. Unter dem Motto "Energie sparen - Budget steigern" hat das Stadtschulamt 1998 in Zusammenarbeit mit dem Verein Umweltlernen in Frankfurt und dem Hochbauamt ein Projekt zur Energieeinsparung an Schulen gestartet. |
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Energiesparen an Schulen - Erste SchritteDie ersten Schritte beim Energiesparen sind die einfachsten. Bei einem Rundgang durch die Schule werden die offensichtlichen "Energielecks" aufgespürt. Viele "Energielecks" lassen sich durch schulische Mittel "schließen", z.B. durch Verhaltensänderungen der Nutzer, organisatorische Maßnahmen oder optimierte Einstellung der Haustechnik. Energie-Test
Nach Beantworten der Fragen können Sie erste Schwerpunkte für Ihr Energiesparprojekt festlegen. Als Grundregeln gelten dabei: Die Nutzer über das Vorhaben informieren, ihre Bedürfnisse ernstnehmen, gemeinsam mit den Beteiligten Lösungen erarbeiten - also einen schulischen "Energie-Dialog" beginnen. Gerne unterstützen wir Schulen und Schulträger dabei. |
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Unterstützungsstruktur für die SchulenDie Schulen werden bei ihren Energiesparaktivitäten nicht alleingelassen, sondern vom Verein UMWELTLERNEN IN FRANKFURT, dem Hochbauamt, der Mainova AG und dem Amt für Lehrerbildung umfassend unterstützt. Die Unterstützungsstruktur umfasst Moderation, Fortbildung und Materialien. Die Gesamtkoordination erfolgt durch UMWELTLERNEN IN FRANKFURT e.V.. Nutzergespräche Als Auftakt für einen Energie-Dialog führt UMWELTLERNEN IN FRANKFURT e.V. moderierte Nutzergespräche an den Pilotschulen durch. Hierbei kommen Schulleiter/-in, Schulhausverwalter/-in, Lehrer/-innen, Schüler/-innen und Eltern "an einen runden Tisch" zusammen, stimmen die Leitziele des Projektes ab und treffen organisatorische Vereinbarungen. Energierundgänge Der nächste Schritt ist die Einweisung der "E-Teams" in die Methode der "Energierundgänge". Hierbei erfolgt eine gründliche Bestandsaufnahme der Nutzungsbedingungen, des Energie- und Wasserverbrauchs und das Aufspüren offensichtlicher "Energielecks". Messgeräte und Messbögen werden den Schulen von UMWELTLERNEN IN FRANKFURT e.V. und der Mainova zur Verfügung gestellt. Maßnahmenkatalog Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Wie können die Nutzer motiviert werden? Soll eine Nutzerschulung - etwa zu Beginn der Heizperiode - erfolgen? In welche Schritte können die Maßnahmen geteilt werden? Coaching für Schulhausverwalter/-innen Zusätzlich können Schulhausverwalter/-innen sich von einem Energiecoach unterstützen lassen. Der diplomierte Energieberater berät Vor-Ort in technischen Fragen und unterstützt die Schulhausverwalter/-innen bei Problemen. Ergebnisse des Energieprojekts
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