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Klang, Geräusch, Lärm
Lärm begleitet und durchdringt umfassend die Lebenswelt in der modernen Industriegesellschaft. Im Verkehr und am Arbeitsplatz, beim Sport und in der Freizeit ist der überlaute Puls zum hörbaren Synonym für Aktivität und gesellschaftliche Entwicklung geworden. Diese Omnipräsenz von lärmenden Geräuschen wird von den Menschen vielfach belastend erlebt. 70 % der EU-Bevölkerung empfinden ihren Alltag durch den Straßenverkehr und 50 % durch den Flugzeuglärm erheblich gestört; 20 % der EU-Bevölkerung leiden tagsüber unter Verkehrslärm mit über 65 dB (A). Die negativen Auswirkungen der Lärmentwicklung beeinträchtigt in erheblichem Maß die Gesundheit weiter Bevölkerungskreise.
Die genannten Lärmfolgen sind Umweltschäden nach dem Bundes-Immissionsgesetz. Lärmvermeidung und Lärmprävention zählen zu wesentlichen Aufgaben der gesundheitlichen Umweltvorsorge. Das Umweltamt der Stadt Frankfurt erarbeitet hierzu eine Lärmminderungsplanung.
Verhaltensweisen in der Gestaltung des Alltags, die Lärmproduktion unbedacht beinhalten, resultieren oft aus der Unkenntnis physischer und psychischer Folgewirkungen. Aufgabe von Bildung ist es, Wahrnehmung zu sensibilisieren, und Kenntnisse sowie Handlungskompetenz zu vermitteln. Hier findet Schule als Ort der Ruhe wie auch lebensnah freudigen Lärms einen originären Bildungsinhalt. Gleichzeitig können die Ergebnisse dieses Bildungsprozesses die lokale Lärmminderungsplanung bereichern und können einer lokalen Agenda zuarbeiten.
Das Umweltamt hat sich deshalb Umweltlernen in Frankfurt e.V. beauftragt Projektwochen zum Thema "Lärm" an Schulen in den beplanten Stadtteilen durchzuführen.
(siehe das Angebot auch "Ohren auf im Wald" im Frankfurter GrünGürtel)
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