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"Alle Vögel sind schon da"

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Vogelbeobachtung am Alten Flugplatz

Im März 2006 haben die Schülerinnen und Schüler der August-Jasper-Schule die Vögel auf dem alten Flugplatz beobachtet, ihre Lebensweise kennen gelernt, von Experten etwas über ihre Gefährdung erfahren und schließlich ein Projekt zum Vogelschutz durchgeführt. Das Projekt wurde mit Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweitzer-Schule fortgesetzt.
Folgende Vögel wurden beobachtet:
 

Stockente
Einzelne Stockenten finden sich in den kleinen Teichen im westlichen Bereich des Alten Flugplatzes. Die Stockenten sind überwiegend Pflanzenfresser und gründeln im Wasser.
Stockente
Graugans
Fliegen in Kettenverband von etwa 50 Tieren über den Alten Flugplatz.
Graugans
Nilgans
Die Nilgans kommt ursprünglich aus Afrika, ist aber in Frankfurter Parks, Anlagen und auf dem alten Flugplatz seit vielen Jahren eingebürgert. Nilgänse sind Vegetarier und fressen hauptsächlich Gräser.
Nilgans
Teichhuhn
Einzelne Vögel in den Teichen im westlichen Bereich. Ernährt sich von Wasserpflanzen, Schnecken usw.. Brütet im Pflanzengürtel.
Teichhuhn
Graureiher
Große Vögel, im Flug fast 1 Meter Spannweite. Ernährt sich Fischen, Fröschen und anderen Tieren aus dem Wasser. Überwintert am Alten Flugplatz.
Graureiher
Mäusebussard
Greifvogel, der in der Luft kreist, sich auf seine Beute herabstürzt und sie mit den Fußkrallen packt. Ernährt sich von Mäusen und anderen kleinen Säugetieren.
Mäusebussard
Turmfalke
Greifvogel, der über dem alten Flugplatz fliegt und rüttelt und seine Beute beobachtet und sich dann auf sie herabstürzt. Ernährt sich von Mäusen und anderen kleinen Säugetieren.
Turmfalke
Rabenkrähe
Großer Singvogel mit krächzendem Ruf.
Rabenkrähe
Elster
Oftmals ist die Elster Gast auf dem alten Flugplatz. Ernährt sich von Insekten, Würmern und anderen kleinen Tieren. Die Elster raubt fremde Nester aus und wird deshalb oft als diebische Elster bezeichnet.
Elster
Eichelhäher
Der Eichelhäher frisst Eicheln, Bucheckern, Samen und Nüsse. Er versteckt oft die Samen und hilft so bei der Verbreitung von Gehölzen, auch auf den Sukzessionsflächen am Alten Flugplatz. Gelegentlich raubt er auch wie die Elster Nester aus.
Eichelhäher
Blaumeise
Meise mit charakteristischem blauem Scheitel und kleinem spitzen Schnabel. Frisst überwiegend Insekten. Brütet in Höhen und brauch deshalb die alten Bäume mit Höhlen und Löchern wie im westlichen Teil des Flugplatzes.
Blaumeise
Kohlmeise
Ähnlich wie Blaumeise aber mit schwarzem Kopf. Lebensweise ebenso wie Blaumeise.
Kohlmeise
Rotkehlchen
Charakteristischer rötlicher Brust. Husch wie ein Geistchen am Boden und im Gebüsch herum und brütet auch am Boden.
Rotkehlchen
Hausrotschwanz
Charakteristischer rötlicher Schwanz. Lebt wie das Rotkehlchen meist auch in der Nähe des Bodens und mag besonders die Steine der Schollenfelder. Der Hausrotschwanz ist selten.
Hausrotschwanz
Heckenbraunelle
Scheuer Vogel der im Bereich von Gebüschen aufhält. Ernährt sich von Insekten und Spinnen.
Heckenbraunelle
Stieglitz
Der bunte Singvogel sucht auf den Wiesen und das Schotterfeldern Samenstände von abgeblühten Pflanzen. Er knackt sie mit seinem kräftigen Schnabel. Besonders gerne frisst es die Samen von Disteln, man nennt ihn deshalb auch Distelfink.
Distelfink
Goldammer
Lebt im Bereich der Büsche und Sukzessionsflächen und ernährt sich im Winter von Samen, im Sommer auch von Insekten. Bodenbrüter.
Goldammer
Goldhähnchen
Kleiner Singvogel der sich von Insekten ernährt. Lebt im Umfeld von Bäumen und baut auch dort sein Nest.
Goldhähnchen
Bachstelze
Knickst und wippt mit seinem langen Schwanz, wenn er am Wasser nach Nahrung sucht. Höhlenbrüter.
Bachstelze
Flußuferläufer
Knickst und wippt mit seinem Schwanz wie die Bachstelze, wenn er am Wasser nach Nahrung sucht. Ernährt sich von Würmern, Kleinkrebsen und Insekten. Die Einer werden in einer Bodenmulde ausgebrütet.
Flußuferläufer